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OderlandBau 2019 - Die Baumesse in Frankfurt (Oder)

René Matschkowiak, 25.02.2018, 21:27 Uhr - Aktualisiert 26.02.2018, 14:38, Frankfurt/Oder (MOZ) Für Veranstalter Achim Dankert ist die Baumesse in den Frankfurter Messehallen ein zweischneidiges Schwert. „Man freut sich natürlich, dass die Konjunktur läuft und die Kunden großes Interesse am Bau haben“, sagt er. Das schlage sich in Besucherzahlen nieder. Andererseits winkten viele Baufirmen die er anspricht, um auf der Messe auszustellen, ab, weil sie schon jetzt mehr zu tun haben, als sie bewältigen können. Trotz allem sei ihm auch auf der vierten Oderland-Bau ein guter Mix gelungen.

Auf der Messe sind viele bekannte Firmen aus der Region zu finden. Der Frankfurter Kaminbauer Matthias Kupke gibt sich immer besonders viel Mühe mit seinem Stand. Selbst ein Kachelofen wird zur Ansicht aufgebaut. „Das Interesse ist durchaus groß“, erklärt er. Allerdings orientieren sich die Kunden immer mehr zu Gaskaminen, die er ebenfalls anbietet. „Viele Interessenten haben Bedenken wegen der Bundesemissionsverordnung. Beim Gaskamin kommen null Schadstoffe aus dem Schornstein“, so seine Erklärung.

Weitere Kostentreiber sind immer neue Bauvorschriften, die natürlich auch von seiner Firma umgesetzt werden müssen, sowie die gestiegenen Löhne für Fachkräfte. „Frankfurt hätte da als Alternative, gerade auch bei den Grundstückspreisen, durchaus Chancen“, sagt er. Im Moment wichen viele Bauwillige noch nach Königs Wusterhausen oder Fürstenwalde aus, weil diese Orte näher an Berlin liegen. „Spätestens wenn der BER eröffnet ist, stehen auch für Frankfurt die Perspektiven gut“, glauben die beiden Fachleute. Die Ankündigung für neue Baugrundstücke in Frankfurt haben sie mit Interesse verfolgt. „Die Grundidee ist völlig richtig“, erklärt Michael Olias, „allerdings fehlt es in der Stadt an einer Instanz, die auf diesem Gebiet alle zusammenführt.“

Ganz konkret plant Bernd Frank einen Hausbau. „Das ist schon ein bisschen Stress, weil man so viele Entscheidungen treffen muss“, sagt er. Allein die Grundstücksfrage sei schwierig. „In Frankfurt gibt es im Moment nicht allzu viele Möglichkeiten“, findet er. Die Baumesse allerdings ist nach seinem Geschmack. „Diejenigen die hier sind, geben wirklich kompetent Auskunft“, so sein Eindruck. Dass Frankfurt und die Umgebung noch nicht in den Sog der extrem steigenden Preise geraten sei, komme ihm dabei eindeutig entgegen, erklärt er.


Die OderlandBau 2019 - Messe für HAUS, ENERGIE und UMWELT wird für den 23. + 24. Februar 2019 vorbereitet.

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OderlandBau
Messe für HAUS,
ENERGIE und UMWELT
23. + 24. Februar 2019
Frankfurt (Oder)


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